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Informationen zum Gespräch und zur Anmeldung

Worum geht es konkret?

Es geht um persönliche Geschichten, die hinter der Gestaltung des Bildungswegs in der Schweiz nach der Ankunft aus der Ukraine seit 2022 stehen.

Im Mittelpunkt steht die persönliche Geschichte jedes Einzelnen – der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ebenso wie der ihrer Eltern. Es ist ein offenes Gespräch: Ihr erzählt frei und es werden anschliessend Fragen gestellt, um eure Geschichte besser zu verstehen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

Wer kann teilnehmen und wie läuft es ab?

An den Gesprächen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 19 Jahren sowie deren Eltern teilnehmen, die aufgrund des russischen Angriffskriegs ab 2022 aus der Ukraine geflüchtet sind.

Die Gespräche finden im Rahmen des Dissertationsprojekts «Narrating Transitions» statt. Die Interviews werden getrennt geführt, wobei jede Person die Situation aus ihrer bzw. seiner eigenen Perspektive schildert. Die Gespräche mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden getrennt von ihren Eltern statt, da beide Sichtweisen wichtig sind.

Wo findet das Treffen statt?

Wir treffen uns persönlich an der Universität Zürich, in der Villa zur Hofegg (PLK), Plattenstrasse 54, 8032 Zürich.

Tram Nr. 8 oder 9 | Haltestelle «Kantonsschule» –Tram Nr. 6 oder 8 | Haltestelle «Plattenstrasse» – Tram Nr. 3 | Haltestelle «Hottingerplatz»

Sprache

Erzählt wird in der Sprache, in der man sich am besten ausdrücken kann: Deutsch, Englisch – oder Ukrainisch und Russisch mit Hilfe einer Dolmetscherin. Wichtig ist, dass nichts verloren geht, nur weil Sprachkenntnisse fehlen.

Ein Gespräch dauert etwa 45 bis 60 Minuten (auf Deutsch oder Englisch); mit Dolmetscherin dauert es entsprechend länger (etwa 90 Minuten). Das Gespräch wird zur Auswertung als Audioaufnahme aufgezeichnet.

Dolmetscherin

Für Gespräche auf Ukrainisch oder Russisch ist die Dolmetscherin Iryna Herasimovich dabei. Sie versteht Ukrainisch, Belarussisch und Russisch und antwortet auf Belarussisch oder Russisch.

Anonymität und Freiwilligkeit

Da es sich um persönliche Gespräche handelt, entscheidet jede Person selbst, was sie erzählt und was nicht. Man kann jederzeit eine Pause machen, eine Rückfrage auslassen oder das Gespräch beenden – ohne einen Grund zu nennen.

Ihr Name wird nirgends erwähnt. Alle Daten werden ausschliesslich zu wissenschaftlichen Zwecken in anonymisierter Form verwendet.

Dankeschön

Nach dem Gespräch erhalten Sie als Dankeschön einen MIGROS-Gutschein im Wert von 30 CHF für Jugendliche und junge Erwachsene, 50 CHF für Eltern.

Einverständniserklärung

Vor dem Gespräch erhalten Sie eine Einverständniserklärung, damit Sie diese in Ruhe lesen können. Beim Gesprächstermin werden offene Fragen beantwortet.

Wichtig bei Minderjährigen (unter 18 Jahren):

Für die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 Jahren ist zusätzlich das Einverständnis der Eltern bzw. der erziehungsberechtigten Person nötig.

Um teilzunehmen, bitte das Formular unten ausfüllen. Anschliessend melden wir uns bei Ihnen.

* Pflichtfeld

Anmeldung

Falls etwas nicht klappt, schreiben Sie direkt an jennifer.mazzarella@uzh.ch.

Zum Projekt

Die Gespräche finden im Rahmen des Dissertationsprojekts «Narrating Transitions» statt. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann hier nachschauen.

Die Forscherin

Jennifer Mazzarella-Konstantynova ist Doktorandin am Institut für Slavistik und Osteuropastudien.

Ethikkommission | Philosophische Fakultät

Die Interviews wurden von der Ethikkommission der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich genehmigt. Studien-Nr. 25.12.32 | chair.ethics.committee@phil.uzh.ch

Förderung

Dieses Projekt wird durch ein UZH Candoc-Stipendium und einen GRC Short Grant unterstützt.