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Osteuropastudien

Bachelor (Osteuropastudien)

Hintergründe zum Krieg gegen die Ukraine? Information über Desinformation? Ursprünge illiberaler Demokratien in Ungarn und Polen? Privatisierungen im sozialistischen Jugoslawien? Erforschen osteuropäischer Sprachen? Literatur im Original lesen?

Die Osteuropastudien vermitteln vertiefte Einblicke in Geschichte, Politik, Kulturen, Medien und Sprachen des östlichen Europas und bieten damit Zugang zu einem besseren Verständnis gesamteuropäischer und globaler Gegenwartsfragen.

Die Osteuropastudien sind ein interdisziplinäres Major-Studienprogramm (BA Major: 120 ECTS), in dem wir uns mit der Geschichte, den Sprachen, Medien, Literaturen und Künsten unterschiedlicher Länder Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas sowie des postsowjetischen Raums beschäftigen. Darüber hinaus interessieren uns aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen. 

ECTS Credits

120 ECTS Credits (Major)

Abschluss

Bachelor of Arts UZH

Teilzeitstudium

Das Mustercurriculum orientiert sich an einem Vollzeitstudium. Ein Teilzeitstudium ist möglich und geht mit einer Verlängerung der Studienzeit einher. 

Studienprogrammkombination

Der Bachelorstudiengang besteht aus einem Major-Studienprogramm von 120 ECTS Credits in Kombination mit einem Minor-Studienprogramm von 60 ECTS Credits. Das Minor-Studienprogramm kann an der Philosophischen Fakultät der UZH, an einer anderen Fakultät der UZH oder an einer anderen universitären Hochschule absolviert werden. Für allfällige Kombinationsverbote ist der programmspezifische Anhang zur Studienordnung zu beachten (s. Reglemente). 

Unterrichtssprache

hauptsächlich Deutsch (punktuell auch Englisch, Objektsprachen)

Sprachliche Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden für das Bachelorstudium weder Vorkenntnisse einer osteuropäischen Sprache noch Lateinkenntnisse. Einen wichtigen Teil des Bachelorstudiums bildet das Erlernen und/oder Vertiefen einer oder mehrerer Sprachen. Im ständigen Angebot sind Albanisch, Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch, Polnisch, Russisch, Tschechisch,Ukrainisch und punktuell auch Belarusisch und Rumänisch.

Osteuropa "erfahren"

Das Institut für Slavistik und Osteuropastudien unterstützt die Studierenden bei der Organisation eines (fakultativen) Auslandsaufenthaltes während des Studiums z. B. über unsere Verträge mit Universitäten in Belgrad, Prag, Riga, Warschau oder Zagreb (und nach Möglichkeit auch in anderen Städten). Regelmässige Exkursionen und internationale Seminare ermöglichen Einblicke vor Ort. 

Osteuropa in der Schweiz

Für die einen beginnt Osteuropa in Berlin, für die anderen in Wien, für uns in Zürich. Allein in der Stadt Zürich haben zwischen 2017 und 2019 ca. 30.000 Menschen angegeben, eine der Sprachen Osteuropas zu sprechen (11.560 Serbokroatisch, 7.340 Albanisch, 2.900 Russisch, 2.680 Polnisch, 2.060 Ungarisch, 1.310 Rumänisch, 1.270 Slowakisch, 1.030 Tschechisch, 660 Bulgarisch).

In den Osteuropastudien an der Universität Zürich nutzen wir diese Osteuropakompetenz in der Schweiz. Hier finden wir auch zahlreiche Institutionen, die Osteuropawissen speichern und vermitteln: Archive, Museen, Bibliotheken, Sammlungen, politische Institutionen – etwa das Schweizerische Sozialarchiv mit dem «Russlandschweizer-Archiv», das Kunstmuseum in Susch mit Werken zeitgenössischer polnischer Kunst oder die artasfoundation, die Projekte mit Jugendlichen im Kaukasus durchführt. Dieses Wissen nutzen wir im Studium und berücksichtigen so die Verflechtungen zwischen der Schweiz und Osteuropa (z.B. die Geschichte von Migration, Flucht, Exil und Mehrsprachigkeit). 

Osteuropa zum Beruf machen

Die regionale und sprachliche Expertise unserer Absolventinnen und Absolventen ist in unterschiedlichen Bereichen gefragt: im Journalismus, im diplomatischen Dienst, bei NGOs, in Archiven und Museen, im Verlags- oder Kulturbereich, in internationalen Organisationen, in der öffentlichen Verwaltung, im Finanzsektor oder in der Privatwirtschaft – und nicht zuletzt in der Wissenschaft.

Rechtsgrundlagen

Alle verbindlichen Dokumente für das Bachelorstudium, wie Studienordnung, Mustercurriculum oder Modulkatalog finden sich auf der folgenden Seite der Philosophischen Fakultät: www.phil.uzh.ch/de/studium/dokumente/bachelor.html

Master (Internationale Osteuropastudien)

Allgemeine Beschreibung

Das Studienprogramm Internationale Osteuropastudien befähigt die Studierenden zu selbstständigem wissenschaftlichem Arbeiten und vermittelt fundiertes Wissen im Bereich der Geschichte, der Politik, der Literaturen, Kulturen und Sprachen Osteuropas. Absolventinnen und Absolventen sind mit den vielschichtigen Besonderheiten der Region vertraut, wissen um deren spezifische historische Entwicklungen und haben ein Bewusstsein für kulturelle und gesellschaftliche Differenzen. Sie können gesellschaftliche und politische Diskurse in Osteuropa verstehen, aktuelle und historische Entwicklungen einordnen und in verschiedenen Textsorten sowie mündlich strukturiert und differenziert zur Darstellung bringen. Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse in mindestens einer osteuropäischen Sprache. 

Zulassungsvoraussetzungen

Für allgemeine Informationen zur Zulassung siehe: https://www.uzh.ch/de/studies/application. Für weitere Informationen siehe Reglemente & Zulassungsbedingungen des Studienprogramms 

Berufsperspektiven

Die Osteuropastudien eignen sich gut für die Kombination mit sozialwissenschaftlichen Fächern und führen auf diese Weise zu Qualifikationen, die u. a. in den Bereichen Medien, Journalismus, Verlags- und Übersetzungswesen, kulturelle Institutionen und Dienstleistungen, diplomatischer Dienst, Verwaltung, soziale Dienste, NGOs nachgefragt werden. 
Gesucht sind Absolventinnen und Absolventen auch von Unternehmen, die in Osteuropa tätig sind. 

ECTS Credits

90 ECTS Credits (Major)

Abschluss

Master of Arts UZH

Teilzeitstudium

Das Mustercurriculum orientiert sich an einem Vollzeitstudium. Ein Teilzeitstudium ist möglich und geht mit einer Verlängerung der Studienzeit einher. 

Studienprogrammkombination

Der Masterstudiengang besteht aus einem Mono-Studienprogramm von 120 ECTS Credits oder aus der Kombination eines Major-Studienprogramms 90 ECTS Credits mit einem Minor-Studienprogramm von 30 ECTS Credits. Das Minor-Studienprogramm kann an der Philosophischen Fakultät der UZH, an einer anderen Fakultät der UZH oder an einer anderen universitären Hochschule absolviert werden. Für allfällige Kombinationsverbote ist der programmspezifische Anhang zur Studienordnung zu beachten (s. Reglemente). 

Unterrichtssprache

hauptsächlich Deutsch (punktuell auch Englisch, Objektsprachen)

Rechtsgrundlagen

Alle verbindlichen Dokumente für das Bachelorstudium, wie Studienordnung, Mustercurriculum oder Modulkatalog finden sich auf der folgenden Seite der Philosophischen Fakultät. www.phil.uzh.ch/de/studium/dokumente/master.html