Bachelor
Slavische Literatur- und Sprachwissenschaft
Keine andere europäische Region hat in den vergangenen Jahrzehnten solch tiefgreifende Transformationen erlebt wie die Länder Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas. Kenntnisse slavischer Sprachen und Kulturen werden in Schulen, der Verwaltung, staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen und nicht zuletzt in den Medien benötigt.
Im Studium der Slavischen Sprach- und Literaturwissenschaft können Sie dieses Wissen erwerben: Sie lernen, worin sich Belarusisch, Russisch und Ukrainisch unterscheiden, wie Desinformation funktioniert, wie Literatur Kriege dokumentiert, was Balkanismen sind oder wie mehrsprachig die Schweiz ist. Während des Studiums erlernen und/oder vertiefen wir mindestens eine slavische Sprache. Partnerschaften mit anderen Universitäten, Austauschprogramme und Exkursionen bereichern das Studium der slavischen Sprach- und Literaturwissenschaft.
ECTS Credits
120 ECTS Credits (Major)
60 ECTS Credits (Minor)
Abschluss
Bachelor of Arts UZH (oder andere, falls Slavistik im Minor)
Teilzeitstudium
Das Mustercurriculum orientiert sich an einem Vollzeitstudium. Ein Teilzeitstudium ist möglich und geht mit einer Verlängerung der Studienzeit einher. Beachtet werden muss bei der Studienplanung, dass gewisse (Pflicht-)Module nur im Frühlings- oder im Herbstsemester angeboten werden. Ausserdem umfassen die Sprachkurse der Grund- und Mittelstufe relativ viele Wochenstunden (4-8 Lektionen Präsenzunterricht pro Woche, auf verschiedene Tage verteilt).
Studienprogrammkombination
Slavische Sprach- und Literaturwissenschaft kann sowohl als Hauptfach (Ba Major: 120 ECTS) als auch als Nebenfach (Ba Minor: 60 ECTS) studiert werden - jeweils in Kombination mit einem anderen Studienprogramm der Philosophischen Fakultät der UZH oder einer anderen Fakultät der UZH. Für allfällige Kombinationsverbote ist der programmspezifische Anhang zur Studienordnung zu beachten (s. Reglemente).
Unterrichtssprache
hauptsächlich Deutsch (punktuell auch Englisch, Objektsprachen)
Sprachliche Voraussetzungen
Vorausgesetzt werden für das Bachelorstudium weder Vorkenntnisse einer slavischen Sprache noch Lateinkenntnisse. Einen wichtigen Teil des Bachelorstudiums bildet das Erlernen und/oder Vertiefen einer oder mehrerer slavischer Sprachen. Im ständigen Angebot sind Russisch, Polnisch, Tschechisch, Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch, punktuell auch Ukrainisch und Belarusisch.
Austausch/ Sprachaufenthalte
Das Slavische Seminar unterstützt die Studierenden bei der Organisation eines (fakultativen) Auslandsaufenthaltes während des Studiums z. B. in Belgrad, Prag, Riga, Warschau oder Zagreb (und nach Möglichkeit auch in anderen Städten). Selbstorganiserte Sprachaufenthalte (bspw. Sommerschulen) während der Semesterferien im Umfang von mind. 60 Präsenzlektionen können mit 3 ECTS an das Studium angerechnet werden.
Slavistik zum Beruf machen
Studierende der Slavistik werden zu Kenner*innen von Sprachen, Kulturen und Künsten (Literatur, Film, Theater) der Länder Ost-, Mittel- und Südosteuropas. Die erworbenen Fähigkeiten ermöglichen die Arbeit in zahlreichen Tätigkeitsfeldern in den Bereichen Medien und Verlage, Verwaltung, NGOs, in Kulturbetrieben, Verbänden und Stiftungen oder in internationalen Firmen oder Institutionen.
Rechtsgrundlagen
Alle verbindlichen Dokumente für das Bachelorstudium, wie Studienordnung, Mustercurriculum oder Modulkatalog finden sich auf der folgenden Seite der Philosophischen Fakultät: https://www.phil.uzh.ch/de/studium/dokumente/bachelor.html
Osteuropastudien
Hintergründe zum Krieg gegen die Ukraine? Information über Desinformation? Ursprünge illiberaler Demokratien in Ungarn und Polen? Privatisierungen im sozialistischen Jugoslawien? Erforschen osteuropäischer Sprachen? Literatur im Original lesen?
Die Osteuropastudien vermitteln vertiefte Einblicke in Geschichte, Politik, Kulturen, Medien und Sprachen des östlichen Europas und bieten damit Zugang zu einem besseren Verständnis gesamteuropäischer und globaler Gegenwartsfragen.
Die Osteuropastudien sind ein interdisziplinäres Major-Studienprogramm (BA Major: 120 ECTS), in dem wir uns mit der Geschichte, den Sprachen, Medien, Literaturen und Künsten unterschiedlicher Länder Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas sowie des postsowjetischen Raums beschäftigen. Darüber hinaus interessieren uns aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.
ECTS Credits
120 ECTS Credits
Abschluss
Bachelor of Arts UZH
Teilzeitstudium
Das Mustercurriculum orientiert sich an einem Vollzeitstudium. Ein Teilzeitstudium ist möglich und geht mit einer Verlängerung der Studienzeit einher.
Studienprogrammkombination
Der Bachelorstudiengang besteht aus einem Major-Studienprogramm von 120 ECTS Credits in Kombination mit einem Minor-Studienprogramm von 60 ECTS Credits. Das Minor-Studienprogramm kann an der Philosophischen Fakultät der UZH, an einer anderen Fakultät der UZH oder an einer anderen universitären Hochschule absolviert werden. Für allfällige Kombinationsverbote ist der programmspezifische Anhang zur Studienordnung zu beachten (s. Reglemente).
Unterrichtssprache
hauptsächlich Deutsch (punktuell auch Englisch, Objektsprachen)
Sprachliche Voraussetzungen
Vorausgesetzt werden für das Bachelorstudium weder Vorkenntnisse einer osteuropäischen Sprache noch Lateinkenntnisse. Einen wichtigen Teil des Bachelorstudiums bildet das Erlernen und/oder Vertiefen einer oder mehrerer Sprachen. Im ständigen Angebot sind Albanisch, Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch, Polnisch, Russisch, Tschechisch,Ukrainisch und punktuell auch Belarusisch und Rumänisch.
Osteuropa "erfahren"
Das Institut für Slavistik und Osteuropastudien unterstützt die Studierenden bei der Organisation eines (fakultativen) Auslandsaufenthaltes während des Studiums z. B. über unsere Verträge mit Universitäten in Belgrad, Prag, Riga, Warschau oder Zagreb (und nach Möglichkeit auch in anderen Städten). Regelmässige Exkursionen und internationale Seminare ermöglichen Einblicke vor Ort.
Osteuropa in der Schweiz
Für die einen beginnt Osteuropa in Berlin, für die anderen in Wien, für uns in Zürich. Allein in der Stadt Zürich haben zwischen 2017 und 2019 ca. 30.000 Menschen angegeben, eine der Sprachen Osteuropas zu sprechen (11.560 Serbokroatisch, 7.340 Albanisch, 2.900 Russisch, 2.680 Polnisch, 2.060 Ungarisch, 1.310 Rumänisch, 1.270 Slowakisch, 1.030 Tschechisch, 660 Bulgarisch).
In den Osteuropastudien an der Universität Zürich nutzen wir diese Osteuropakompetenz in der Schweiz. Hier finden wir auch zahlreiche Institutionen, die Osteuropawissen speichern und vermitteln: Archive, Museen, Bibliotheken, Sammlungen, politische Institutionen – etwa das Schweizerische Sozialarchiv mit dem «Russlandschweizer-Archiv», das Kunstmuseum in Susch mit Werken zeitgenössischer polnischer Kunst oder die artasfoundation, die Projekte mit Jugendlichen im Kaukasus durchführt. Dieses Wissen nutzen wir im Studium und berücksichtigen so die Verflechtungen zwischen der Schweiz und Osteuropa (z.B. die Geschichte von Migration, Flucht, Exil und Mehrsprachigkeit).
Osteuropa zum Beruf machen
Die regionale und sprachliche Expertise unserer Absolventinnen und Absolventen ist in unterschiedlichen Bereichen gefragt: im Journalismus, im diplomatischen Dienst, bei NGOs, in Archiven und Museen, im Verlags- oder Kulturbereich, in internationalen Organisationen, in der öffentlichen Verwaltung, im Finanzsektor oder in der Privatwirtschaft – und nicht zuletzt in der Wissenschaft.
Rechtsgrundlagen
Alle verbindlichen Dokumente für das Bachelorstudium, wie Studienordnung, Mustercurriculum oder Modulkatalog finden sich auf der folgenden Seite der Philosophischen Fakultät: https://www.phil.uzh.ch/de/studium/dokumente/bachelor.html