Jeronim Perović, Prof. Dr.
- Professor für Moderne Osteuropastudien (Programmdirektor)
- Tel.
- +41 (0)44 634 25 46
- Raumbezeichnung
- KO2-G-274b
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Jeronim Perović ist Professor für Moderne Osteuropastudien und wissenschaftlicher Direktor des Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich. Davor war er Titularprofessor (2017-2025) und SNF-Förderungsprofessor (2011-2017) an der Universität Zürich. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Basel (2008-2011) und war am Center for Security Studies der ETH Zürich Programmverantwortlicher für den Forschungsbereich Russland und Eurasien (1997-2003, 2003-2005). Er absolvierte zahlreiche Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland, u.a. am Center for Russian, East European and Eurasian Studies der Universität Stanford (2014), am Davis Center for Russian and Eurasian Studies der Universität Harvard (2003-2005), am Kennan Institute des Woodrow Wilson International Center for Scholars in Washington, D.C. (2002) und an der Russländischen Staatlichen Humanistischen Universität in Moskau (1995-1996). Er promovierte an der Universität Zürich im Jahr 2001 und habilitierte sich an der gleichnamigen Institution 2014. Sein Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Russischen Literatur absolvierte er in Zürich (1991-1997).
Mein Hauptforschungs- und Lehrgebiet ist die russische und sowjetische Geschichte sowie die Geschichte des Balkans (19. bis 21. Jahrhundert). Zu meinen Spezialgebieten gehören die Geschichte des Kalten Krieges, Regionalismus in der späten Sowjetzeit und im heutigen Russland, ethnische Konflikte und Nationalismus, insbesondere in Bezug auf den Kaukasus und andere nicht-russisch besiedelte Gebiete der ehemaligen Sowjetunion, sowie russische/sowjetische Energiegeschichte und Energiepolitik. In meiner Funktion als Direktor des Center for Eastern European Studies (CEES) beschäftige ich mich auch mit interdisziplinären Themen und aktuellen sicherheitspolitischen Fragen im Zusammenhang mit den Entwicklungen in Osteuropa und insbesondere im postsowjetischen Raum.
«Skrupellose Machtpolitik», Interview mit Jeronim Perović und Oliver Diggelmann in den UZH News, 05.03.2026. Link
«Glaubt Putin wirklich an einen europäischen Angriff?», Interview mit Jeronim Perović im Echo der Zeit, SRF 1, 22.12.2025.
«Das käme fast einer Kapitulation gleich», Interview mit Jeronim Perović in CH-Media; hier in der Online- (4.12.2025) und Druckausgabe (PDF, 233 KB) (5.12.2025) der Aargauer Zeitung.
«Selenski, Putin, Trump – Frieden um jeden Preis?», Diskussionsrunde mit Jeronim Perović im SRF Club, 2.12.2025.
«Ukraineverhandlungen in Genf», Interview mit Jeronim Perović im "Tagesgespräch" von Radio SRF 1, 24.11.2025.
«Tschetschenien: Drehbuch der Unterwerfung», Interview mit Jeronim Perović im Programm "Der Rest ist Geschichte" des Deutschlandfunks, 11.09.2025.
From Conquest to Deportation. The North Caucasus under Russian Rule. London: Hurst Publishers, 2018. ISBN: 97881849048941/ New York: Oxford University Press, 2018. ISBN: 9780190889890Rezensionen / book reviews
Der Nordkaukasus unter russischer Herrschaft. Geschichte einer Vielvölkerregion zwischen Rebellion und Anpassung. Köln, Wien, Weimar: Böhlau, 2015 (Beiträge zur Geschichte Osteuropas, Bd. 49). ISBN: 978-3-412-22482-0 Rezensionen / book reviews
Die Regionen Russlands als neue politische Kraft. Chancen und Gefahren des Regionalismus für Russland. Bern: Peter Lang, 2001 (Studien zu Zeitgeschichte und Sicherheitspolitik, Bd. 6). Volltext (PDF, 1 MB)ISBN: 978-3-906767-29-1 Rezensionen / book reviews
(mit Andreas Wenger:) Russland zwischen Zerfall und Neubeginn. Herausforderungen der Regionalisierung. Zürich, ETH Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse 1998 (Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, Nr. 47). ISBN: 3-905641-57-7
(mit Andreas Wenger:) Russland und die Osterweiterung der NATO. Herausforderung für die russische Aussen- und Sicherheitspolitik. Zürich, ETH Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse 1997 (Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, Nr. 43). ISBN: 3-905641-52-6
(mit Andreas Wenger:) Das schweizerische Engagement im ehemaligen Jugoslawien. Über Grenzen und Möglichkeiten der Aussenpolitik eines neutralen Kleinstaates. Zürich, ETH Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse 1997 (Zürcher Beiträge zur Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, Nr. 36). ISBN: 3-905641-43-7
(*) = peer-reviewed
Podiumsdiskussion: Zwei Jahre Krieg in der Ukraine, Kaufleuten Zürich, 21.2.2024; mit Toni Frisch, Clara Lipkowski, Jeronim Perović, Alla Sarbach und Christof Münger (Moderation) .Organisiert vom Tages-Anzeiger.
Sitzt Putin fest im Sattel? Innenpolitische Dynamiken in Russland, ETH-Evening Talk mit Sabine Fischer (SWP Berlin) und Jeronim Perović (CEES, UZH); Moderation: Oliver Thränert (CSS, ETHZ), ETH Zürich, 16.11.2023.
Ukrainekrieg: Geschichtliche Einordnung und Perspektiven, Vortrag auf Einladung des Lions Club der Sektionen Schaffhausen, Andelfingen und Werd, Kronenhof, Schaffhausen, 19.10.2023.
Krisenresistenz. Sowjetische Reaktionen auf westliche Sanktionen im Rohstoffhandel, Präsentation im Rahmen des Panels "Sanktionsregime: Entstehung, Praktiken und Wirkungen seit 1945", Deutscher Historikertag, Leipzig, 21. September 2023.
Umkämpfte Geschichte – Zu den historischen Hintergründen des russisch-ukrainischen Krieges, Vortrag auf Einladung des Historischen Vereins Schaffhausen, Rathauslaube, Schaffhausen, 29. März 2023.
Trump hat Selenskyj wohl gehörig unter Druck gesetzt, Interview mit Jeronim Perović im TagesanzeigerPrint (PDF, 833 KB) (20.8.2025) und Online (19.8.2025).
Selenski, Putin, Trump – Frieden um jeden Preis», Diskussionsrunde mit Jeronim Perović im SRF Club, 2.12.2025.
Ukraine-Krieg: Wo stehen die Verhandlungen?, Interview mit Jeronim Perović in der Tagesschau, SRF, 25.2.2025. Link
Hüt im Gspröch: Jeronim Perovic, Osteuropa-Experte, Interview zum Jahrestag des Ukrainekriegs, Schaffhauser Fernsehen, 24.2.2025. Link
Die Ukraine nach dem Dammbruch, SRF Club, 13.06.2023.